Ausgangssituation:
Wir wollen Pfizer als ein sympathisches Unternehmen positionieren, das offen für Neues ist, über den Tellerrand schaut, dessen Mitarbeiter zuhören und partnerschaftlich handeln. Ärzte und Pfizer-Mitarbeiter sollen eine Plattform haben, um über das Tagesgeschäft hinaus miteinander ins Gespräch zu kommen – zu Themen, die Ärzte und Pfizer gleichermaßen bewegen. Dabei geht es einerseits um Megatrends wie den „Mündigen Patienten“ in der Informationsgesellschaft oder die Zukunftsaufgabe „Demenz“. Andererseits spricht die „zwei“ die Mediziner auch recht persönlich an, findet Geschichten aus dem Blickwinkel des einzelnen Arztes. Eine Verbindung zur Kundenbindung.
Strategie:
Mit der „zwei“ springt Pfizer in die Lücke zwischen purer Wissenschaft und purer Unterhaltung. Das Magazin bietet Ärzten in ihrer knappen Freizeit eine ausgewogene Mischung aus Intelligenz, Unterhaltung und Überraschung. 70 Prozent der Texte und Fotostrecken haben Mediziner als Protagonisten. Dieser Guckloch-Effekt - „wie machen es die anderen?“ – fesselt unsere Leser genauso wie ungewöhnliche Positionen: Interviewpartner verschieben den Horizont, sei es zum Nahtoderlebnis oder zur Hirnchirurgie. Unser Doppelinterview zeigt überraschende Parallelen zwischen der Arztwelt und anderen Lebensbereichen, etwa der Formel 1 oder der Spitzengastronomie. Unsere Geschichten sind nirgendwo anders so zu lesen.
„zwei“ wird dem jeweiligen Arzt vom Außendienst persönlich übergeben. So entsteht ein Entrée für Gespräche über die Pfizer-Produkte hinaus. Es stärkt unsere Position als Partner, der den Arzt wirklich versteht, dem der Arzt vertraut.
Ergebnis:
Trotz ihrer großen Arbeitsbelastung haben sich an einer schriftlichen Umfrage unter rund 100 Lesern etwa 50 Prozent beteiligt. Das Feedback war zu 90 Prozent gut bis sehr gut. Die Befragten sind positiv überrascht, dass Pfizer auf Selbstdarstellung verzichtet und Themen auch mal gegen den Strich bürstet. Sie schätzen die intelligente, überraschende grafische Aufmachung. Viele Leser gaben an, sämtliche Artikel gelesen zu haben. Kliniken wie die Berliner Charité baten um größere Heftkontingente. Es gab Anfragen nach Abos. Einige Ärzte würden gern selbst eine Geschichte beisteuern. Unser Außendienst wird häufig direkt nach der „zwei“ gefragt. Kritik bezog sich auf die Länge der Texte – hier werden wir künftig noch kürzere Beiträge liefern.